Vorbereitungsangebote
Die Vorbereitungsangebote schaffen Orientierung und bereiten auf den nächsten Ausbildungsschritt in der Gestaltung vor. Der Vorkurs Kunst und Design richtet sich an angehende Gestalter:innen, die sich auf eine gestalterische Berufslehre oder den Eintritt in eine Fachklasse vorbereiten möchten. Wer ein Studium an einer Fachhochschule für Gestaltung, Design und Kunst anstrebt, besucht das Propädeutikum Kunst und Design, das in Bern sowie bilingual in Biel angeboten wird. Ergänzt wird das Angebot durch die Fachmaturität Gestaltung – die französischsprachige Maturité spécialisée.
Une classe, plusieurs métiers
En 2022, à la demande du canton, la filière médias et design a été lancée pour la première fois sur le site de Bienne en tant que formation autonome à temps plein en langue française. Ce projet pilote répond à l’évolution du monde des médias et du
travailtout en renforçant le pôle deformationbiennois. Il est géré parl’Officedes écoles moyennes et de la formation professionnelle, sous la houlette de laSectionfrancophone. Cette offre s’inscrit ainsi dans le cadre de la mission de politique éducative visant à offrir des parcours de formation adaptés à la minorité francophone du canton de Berne.Höhere Berufsbildung
Die Höhere Berufsbildung baut auf
einerberuflichen Grundbildung und Berufserfahrung auf. Sie ermöglicht Berufsleuten, sich zu spezialisieren, Führungsverantwortung zu übernehmen oder sich für neue Aufgaben zu qualifizieren, berufsbegleitend und mit einem eidgenössisch anerkannten Abschluss.Standort Bern
Der Standort Bern vereint die ganze Bildungspalette der Schule für Gestaltung Bern und Biel – vom K’Werk BE für Kinder und Jugendliche über vorbereitende Angebote für Berufslehre oder Hochschule bis zur Berufsfachschule, den Fachklassen, der Höheren Fachschule und der berufsbegleitenden Weiterbildung. Hier treffen gestalterische Grundbildung, Spezialisierung und lebenslanges Lernen an einem Ort zusammen.
Site de Bienne
Le site de Bienne se distingue par son bilinguisme. On y trouve la classe spécialisée bilingue en graphisme, le cours propédeutique en art et design, ainsi que la Classe professionnelle médias et design francophone (CPMD) et la maturité spécialisée. Cette offre est complétée par le K’Werk BE, un centre bilingue destiné aux enfants et aux adolescent·e·s, ainsi que par des cours ouverts au public.
Fachklassen
In den Fachklassen vereint die Schule alle drei Lernorte der beruflichen Grundbildung: Sie übernimmt die Rolle des Lehrbetriebs, vermittelt den Unterricht der Berufsfachschule und führt auch die
überbetrieblichenKurse (üK) durch. Während vier Jahren lernen die Lernenden an der SfG BB und schliessen mit einem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) ab; die Grafik Fachklasse zusätzlich mit der Berufsmaturität Gestaltung und Kunst.Sport
Dieser Satz stammt aus einer Schülerumfrage der Kunstgewerbeschule Bern von 1979. Die Schule wollte wissen, wie ihre Lernenden den neu eingeführten obligatorischen Sportunterricht erlebten. Die
Antwortensind ebenso ehrlich wie unterhaltsam. Während die einen das Turnen als «prima Ausgleich zum gewöhnlichen Alltag» lobten, klagten andere über lange Anfahrtswege, schwere Sporttaschen oder fehlende Zeit zum Duschen. Besonders deutlich fiel ein Votum aus: 95 Prozent der Befragten wünschten gemischten Turnunterricht – obwohl dieser damals meist nach Geschlechtern getrennt stattfinden musste.Überbetriebliche Kurse
«Eine Neuerung, je nach dem sie in der Praxis interpretiert wird, vermag das gegenwärtige System der Berufsbildung grundlegend umzugestalten.» Mit diesen Worten richtete die Schulleitung im Bericht des Schuljahres 1963/64 den Blick auf das neue Berufsbildungsgesetz und die Einführung der Einführungskurse.
Weiterbildung
Der Kurs «Illustrations- und Mehrfarbendruck» fand im Wintersemester 1952/53 einmal pro Woche am Abend statt. Im Kursraum der Gewerbeschule arbeiteten gelernte Buchdrucker an der Maschine, experimentierten mit Farben, verglichen Andrucke mit Vorlagen und diskutierten die Ergebnisse. Vermittelt wurden der Druck einfarbiger Illustrationen sowie der Mehrfarbendruck auf Tiegel- und Zylinderpressen.
K’Werk BE
Mit dem K’Werk BE schuf die SfG BB 2015 ein Förderangebot für Kinder und Jugendliche mit besonderem Interesse an Kunst und Gestaltung. Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass es im Kanton Bern – anders als in den Bereichen Sport oder Musik – kaum ausserschulische Möglichkeiten zur gestalterischen Förderung gab. Inspiriert von Bildungsmodellen aus dem skandinavischen Raum, wo die ausserschulische Förderung im Bereich Kunst und Gestaltung schon länger verankert ist, entstand ein Ort für junge Menschen, die ihre gestalterischen Interessen vertiefen möchten.
Film
Die Filmausbildung an der Schule für Gestaltung Bern blickt auf eine über
40-jährigeGeschichte zurück. Bereits 1982, in einer Zeit, in der es kaum vergleichbare Bildungsangebote gab, wurde unter dem Titel «Wahlfachklasse Filme machen» der erste Lehrgang ins Leben gerufen. Initiiert wurde er von der Filmemacherin und Editorin Sylvia Horisberger.Fachmaturität Gestaltung
Die schweizerische Maturität kann auf unterschiedlichen Bildungswegen erlangt werden: über das Gymnasium mit gymnasialer Maturität, über die Berufsmaturität ergänzend zu einer Berufslehre oder über eine Fachmittelschule mit anschliessender Fachmaturität – etwa in den Bereichen Gestaltung, Pädagogik, Gesundheit oder Soziale Arbeit. Das schweizerische Bildungssystem ist dabei bewusst durchlässig angelegt und ermöglicht Übergänge zwischen beruflicher und allgemeinbildender Ausbildung.
Bildungsangebote
Eine Berufslehre? Die Vorbereitung auf ein Studium an einer Hochschule? Ein berufsbegleitendes Studium an der Höheren Fachschule (HF)? Ein öffentlicher Kurs oder ein erstes gestalterisches Angebot für Kinder und Jugendliche?
ABU
Die Berufslehre soll mehr vermitteln als einen Beruf. Dieser Gedanke begleitet die Schweizer Berufsbildung seit ihrer Entstehung. In den gewerblichen Fortbildungsschulen des ausgehenden 19. Jahrhunderts standen neben Fachkunde und Zeichnen auch Sprache, Geschichte oder Staatskunde auf dem Programm. Die Idee dahinter: Berufliche Tätigkeit findet immer in einem gesellschaftlichen Zusammenhang statt.
«Ich bin dabei gewesen, als wir die 40-Stunden-Woche erreicht haben.»
Bildungsangebote